Archiv der Kategorie: mosaik – Zeitschrift

Letzter Eintrag – neue Homepage

Dies ist der letzte Beitrag hier. Der Grund ist simpel: Es gibt eine neue Adresse:

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Auch wenn alle Inhalte bewahrt wurden und die neue Page schon um einiges hübscher ist, überkommt uns dennoch ein wenig Sentimentalität. Vielen Dank an alle, die uns in den letzten Jahren hier die Treue gehalten haben – es geht nahtlos weiter!

Mit 30. September 2016 geht mosaikzeitschrift.com endgültig offline. Alle Inhalte von hier findest du auch auf mosaikzeitschrift.at

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Alles NEU #2: Logo

 

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titelbild_2_webFünf titelbild_1_webJahre ist es alt, das ursprüngliche Logo des mosaik. Noch lange bevor die erste Ausgabe im Jänner 2012 erschienen ist, wurde das charakteristische mosaik-M festgelegt, das auch die Cover der ersten Ausgaben graphisch bestimmt hat.

Mit der Zeit haben wir uns immer mehr davon entfernt, mit Farben und Formen gespielt – nun war es Zeit für etwas Neues:

In seiner Schlichtheit als Bildlogo sind es lediglich ein paar feine Striche, die sich zu einem neuen mosaik, mit etwas Phantasie auch zu einem „M“ formen. Zwei Pfeile von links und rechts, die sich in der Mitte treffen oder nach oben und unten ausstrahlen. Das mosaik soll noch stärker Treffpunkt der jungen Literatur aus dem gesamten deutschsprachigen Raum sein und gleichzeitig dieses Sammelsurium, dieses mosaik, wieder nach Außen tragen.

Ergänzt wird das Muster je nach Drucksorte mit einem neuen schlichten Schriftzug bzw. dem gleichbleibenden Untertitel „Zeitschrift für Literatur und Kultur“. Auch die Kleinschreibung des mosaik und das charakteristische mosaik-grün bleibt bestehen. Unsere Lieblingszahl: #c2d331

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Wofür entscheidest du dich?

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Ich war heute auf dem Petersfriedhof in Salzburg. Ein Ort der Ruhe und Stille. Mitten in der Stadt, aber doch einsam. Friedlich.
Mein Großonkel liegt hier begraben. Wie die meisten aus unserer Groß- oder Urgroßelterngeneration hat auch er den letzten großen Krieg in dieser Gegend miterlebt. Und überlebt. Wie seine Schwester, meine Oma. Ohne sie würde es mich so nicht geben. Zumindest nicht in dieser Form.

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Literaturblogs are broken

Fehlende Distanz und „Gefallsucht“ – Probleme vieler Literaturblogs?
Auf jeden Fall wichtige Fragen, die sich jeder Blogger stellen muss.

The Daily Frown

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Kindle Paperwhite Broken Screen Damage (Quelle: YouTube)

Drei schnelle Thesen darüber, was in Literaturblogs momentan falsch läuft.

Literaturblogs boomen. Aber was können sie wirklich? Diese – durchaus auch als selbstkritisch zu verstehenden – Thesen sollen die Aufmerksamkeit auf Problematiken, die gerade bei Blogs zu beobachten sind, lenken und zur Diskussion anregen: Über fehlende Distanz, Gefallsucht und Harmlosigkeit aus Prinzip.

1. Literaturblogs fehlt es an Distanz. Zum einen zum Gegenstand der Besprechung: Blogger werden als marketingrelevantes Instrument erkannt, bekommen – wie es bereits Praxis bei zahlreichen Verlagen ist – eigene, vorausgewählte Kontingente an Rezensionsexemplaren zugeteilt – und rezensieren so de facto für den Verlag. Zum anderen zum Auftraggeber: Blogger rezensieren (kostenlos!) im Auftrag, z.B. der Leipziger oder Frankfurter Buchmesse, die sich davon Reichweite versprechen und die Blogs ähnlich wie die Verlage als eine verlängerte Marketingabteilung betrachten.

2. Lesen wird durch Blogs in die comfort zone gedrängt. Bücher auf sepiatriefenden Instagram-Aufnahmen…

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das digitale mosaik – eine kleine Statistik

Zwei Wochen sind die digitalen Versionen von mosaik14/15 schon online, erstmals auch als eBook in zwei Formaten – es wird Zeit für eine erste kleine Statistik: Wie lest ihr das mosaik digital? Sollen auch zukünftige Ausgaben des mosaik als eBook erscheinen?

mosaik14_15-digitalIssuu, die Möglichkeit, gemütlich online durchzublättern, ist mit insgesamt 46% eindeutig am beliebtesten – hier dominiert aber der kurze Blick, das interessierte Stöbern. Wer ausführlich das mosaik lesen möchte, tendiert dazu, es sich „zu saugen“, wie man noch vor zehn Jahren im „Internetsprech“ gesagt hätte. Auch hier dominiert das traditionelle pdf mit 34% auch weiterhin – doch das offene ePub-Format hat auf jeden Fall einen Achtungserfolg hingelegt. Anscheinend liest jeder fünfte von euch das mosaik auf seinem eBook-Reader. Wir sind überrascht!

Also wenn das so weitergeht, dann wird es auch die zukünftigen mosaik-Ausgaben als ePub geben.

Einwände? Erfahrungsberichte? Wünsche?


P.S.: Das Amazon/Kindle-Format mobi ist kläglich gescheitert, wie man sieht. Anscheinend setzt niemand von euch auf den Branchenriesen – ein bisschen Schadenfreude können wir uns nicht verkneifen.  😉

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Korrektur: Johanna Wieser

Niemand ist unfehlbar – schon gar nicht bei der Herausgabe einer Zeitschrift.
Bei der Kuration von mosaik15 hat sich leider ein Fehler eingeschlichen, darum hier nochmal die korrekte Darstellung der Texte von Johanna Wieser (S. 14).


 —

da steht was dazwischen.

da rührt mich etwas zu Zeitwörtern
wo wir tun, als wären wir
dahinter,
da wächst was.

aber ziehe einen Stern in den Staub
und stoße mich an eindeutigen Bildern.
projizierte Orte tragen. nicht
dass ich je damit kokettierte, ich
schau durch den Winkel deiner Beine hindurch
und hör nicht mehr zu
unter Wasser Konflikte zu Momenten zu
überdehnen, wo mir der Ausdruck
in alle Richtungen zerfließt
im Schatten eine Allee, die nicht weiß
auf welche Seite er sich schlagen soll.

in einiger Richtung ein Pfahl, so scheint mir,
ein Pflock.
einen Aufprall vermeiden, vermutlich

zurück mich einzutrüben in einzigartige Lage
beinäher dem Boden, gebuckelt lehnen und
ferner da
hat sich herausgestellt, worum sich
was nicht selbst um anderes dreht.

zurück mich
auszuhalten verlangt
aufgerechte Neigung hindert ein
Klares beschlagen

Johanna Wieser


 

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mosaik immer und überall – ein Versuch

mosaike werden nicht alt – sie reifen. Darum schmökern wir immer wieder in den vergangenen Ausgaben. Doch was, wenn das gedruckte Exemplar grad nicht bei der Hand ist? Und wäre es nicht auch spannend, beim Warten auf den Bus mal schnell dieses eine Gedicht aus dem neuesten mosaik nochmal zu lesen, das einem grad wieder durch den Kopf geht?

Damit mosaik immer und überall verfügbar ist (auch wenn man gerade keine gedruckte Kopie bei der Hand hat) gibt es mosaik14 jetzt für kurze Zeit als eBook.

Wir würden gerne wissen, ob ihr das brauchen könnt, ob es das vielleicht auch von älteren Ausgaben geben sollte? Darum: runterladen und Vorschläge posten! Und anschließend oder währenddessen mit dem eBook-Reader in die Blumenwiese legen.

mosaik14 – Gegenwarten | ePub-Download | mobi-Download

Campus Vrije Universiteit Brussel (c) Josef Kirchner

Campus Vrije Universiteit Brussel (c) Josef Kirchner

 

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